Sandalen

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Hohe Sandalen 1Sandalen 2 gelbSandalen mit Absatz


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Was ist das Besondere an Sandalen?

Die Sandale gehört zu den ältesten Schuhgrundformen, bereits im alten Ägypten und in der griechisch-römischen Antike wurden sie getragen, wie Wandmalereien und andere Abbildungen beweisen. Aber wahrscheinlich haben bereits die Jäger und Sammler der Urzeit ihre Füße mit einem Flechtwerk aus Blättern, Halmen und Fellen geschützt. Bis heute hat sich an der Grundform der Sandale nicht viel geändert; sie besteht aus einer flachen Sohle, die mit Riemen am Fuß befestigt wird. Nach der Anordnung dieser Riemen lassen sich sechs verschiedene Varianten unterscheiden.

  • Die Bäckersandale hat einen geschlossenen Schaft, der mit Schlitzen durchbrochen ist. Sie wurde in Europa getragen.
  • Die Kreuzriemensandale hat ihren Ursprung in Südamerika, die Riemen kreuzen sich über dem Rist. Ein Beispiel für Kreuzriemensandalen sind die sogenannten Kneipp- oder Kursandalen.
  • Die Querriemensandale hat einen breiten Riemen, der sich meist verstellen lässt. Sie hat sich als Gymnastiksandale, aber auch als Berufsbekleidung im medizinischen Bereich etabliert.
  • Die Schrägriemensandale kommt ursprünglich aus Afrika. Wie der Name schon sagt, werden die Riemen schräg zum Fuß angeordnet.
  • Die Zehenpflocksandale ist in Indien zu Hause. Statt Riemen ist auf der Sohle ein breiter verzierter Knopf angebracht, der zwischen der großen Zehe und den restlichen Zehen Halt gibt.
  • Die Zehenstegsandale ist der Vorläufer der beliebten Flip-Flops. Sie kommt aus Ägypten, aber auch in Japan wurde sie getragen.

Das Material für den Schaft, also die Riemen, ist genauso vielfältig wie für die Sohle. Leder, Kunstleder, textile Materialien, Hanf oder Bambus kommen in Frage, für die Sohle eignen sich Leder, Kork, Kunststoff und sogar Holz. Sandalen mit Absatz werden als Sandaletten bezeichnet. Sandaletten sind typische Damenschuhe, während verschiedene Sandalenformen Unisex-Modelle sind, also von Männern und Frauen getragen werden können. Dazu zählen zum Beispiel Trekking-Sandalen oder die Querriemensandale mit ausgeformter Korksohle.

Zu welcher Kleidung passen Sandalen?

Sandalen und Sandaletten gehören zu leichter sommerlicher Kleidung. Sandalen passen besonders gut zu sportlichen Hosen oder Bermudas, aber auch zu weiten bunten Sommerröcken. Zu eleganten sommerlichen Leinen-Anzügen oder Kostümen trägt man eher Sandaletten, der Absatz betont zudem schlanke Fesseln und verlängert optisch die Beine. Farblich sollten die Sandaletten auf die Kleidung abgestimmt sein, auch eine Kontrastfarbe ist möglich, wenn die restlichen Accessoires wie Tasche oder Gürtel zur gleichen Farbfamilie gehören. Selbstverständlich müssen die Füße gut gepflegt sein, denn Sandalen trägt man prinzipiell ohne Strümpfe. Wer farbigen Lack auf den Zehennägeln mag, sollte auch diesen auf das Gesamt-Outfit abstimmen.Für das beliebte Walking oder für längere Wanderungen eignen sich Trecking-Sandalen, die eine aus Kunststoff gegossene, sehr biegsame Sohle haben und sich mit Hilfe von Klettverschlüssen optimal an den Fuß anpassen.

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